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Neue Futtermittelverordnung

Durch die „VERORDNUNG (EG) Nr. 767/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES“ ist am 1. September 2010 eine neue Futtermittelverordnung in Kraft getreten. Sie gilt in allen Staaten der Europäischen Union. Sie betrifft in erster Linie die Kennzeichnung der Futtermittel. Diese gilt sowohl für Etiketten als auch für sämtliche Formen der (Produkt-) Werbung – also in Anzeigen, Katalogen oder im Internet.

Insgesamt wird die Deklaration wesentlich umfangreicher als bisher, ob sie - wie von der EU angestrebt - für den Verbraucher mehr Informationen gibt, muss sich noch erweisen. Hier sind die wichtigsten Änderungen:

Die Höchstgrenzen von Vitamin D3 und Spurenelementen: Pro kg Futter dürfen nicht mehr als
  • Vitamin D3: 400.000 IE
  • Zink: 15.000 mg
  • Molybdän: 250 mg
  • Selen: 50 mg
  • Eisen: 75.000 mg
  • Jod: 400 mg
  • Kobalt: 200 mg
  • Kupfer: 2.500 mg
  • Mangan: 15.000 mg
enthalten sein.

Bedeutung für die futtermanufaktur: Bei hohen Dosierungen bestimmter Spurenelemente (z.B. Zink) kann die zulässige Höchstgrenze je kg überschritten werden. Erhöhen Sie einfach die Gesamttagesdosis mit Rohstoffen wie Weizenkleie oder Bierhefe. Bei Rückfragen können Sie uns gerne anrufen.


Die offene Deklaration (Angabe der prozentualen Zusammensetzung der Futtermittel) ist nicht mehr vorgeschrieben. Die Einzelkomponenten werden in absteigender Reihenfolge angegeben.

Es müssen nur noch die (Zusatz-) Stoffe zwingend deklariert werden, für die Höchstgrenzen eingeführt wurden. Aroma- oder Konservierungsstoffe müssen häufig nicht mehr ausgewiesen werden. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass er nicht mehr weiß, was in seinem Futter wirklich drin ist.

Bedeutung für die futtermanufaktur: Wir bleiben wie bisher bei einer offenen Deklaration. Alle Rohstoffe, die Sie auswählen, sind in dem von Ihnen bestellten Futter auch drin. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!


Neue Gliederung, mehr Informationen
  • Die Zusatzstoffe werden in sogenannte Funktionsgruppen eingeteilt:

    • Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe (z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren)
    • Sensorische Zusatzstoffe (z.B. Aromastoffe)
    • Technologische Zusatzstoffe (z.B. Kieselgur, Lecithin)
    • Verdaulichkeitsförderer (Lebendhefe)

  • Bei den Spurenelementen ist zusätzlich anzugeben, aus welcher chemischen Verbindung das Spurenelement stammt, also z.B. Zink aus Zinkoxid oder Kupfer aus Kupfer(II)sulfat-Pentahydrat.

  • Der für die Kennzeichnung und Herstellung Verantwortliche muss genannt werden. Positiv: Damit erfährt der Verbraucher, wo sein Futter hergestellt wird.

Bedeutung für die futtermanufaktur: Die neue Gliederung und zusätzlichen Informationen werden automatisch auf unseren Etiketten berücksichtigt.

Den gesamten Text der neuen Verordnung finden Sie als PDF-Download ...hier
oder im html Format ...hier.


Neue Deklarationspflicht - Kann man jetzt noch wissen was wirklich in Ihrem Futter drin ist? Mehr Informationen finden Sie ...hier




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