Keine Frage, die neue Futtermittelverordnung sorgt für eine Fülle von mehr Informationen, die seit dem 1. September aufs Etikett und in Werbetexten (Anzeigen, Kataloge, Internet) muss. Nur: Die Zeiten einer offenen Deklaration sind vorbei. Und damit auch die Sicherheit für den Verbraucher.
Aromastoffe, Süßungsstoffe oder Konservierungsstoffe müssen häufig nicht mehr angegeben werden. Was soviel bedeutet, dass seit dem 1.9.2010
- Stoffe, auf die mein Pferd allergisch reagiert, trotzdem im Futtermittel enthalten sein können.
- Rohstoffe, die an mein Pferd nicht verfüttert werden sollen, trotzdem und unbemerkt im Futter enthalten sein können. Das kann soweit gehen, dass in einem Futtermittel beispielsweise Vitamin E drin sein kann, ohne dass der Hersteller es deklarieren muss.
Bei der Zusammensetzung entfallen zukünftig die Prozentangaben. Statt der Kennzeichnung
- „Weizenkleie 50 %, Muschelkonzentrat 30 %, Kieselgur 5 %, ...“
steht zukünftig - in absteigender Reihenfolge - nur
- „Weizenkleie, Muschelkonzentrat, Kieselgur,....“
auf dem Etikett.
Wieviel Muschelkonzentrat enthält das Futtermittel wirklich? Eine von vielen Fragen. Für den Verbraucher steigt die Unsicherheit. Denn im Grunde kann er nicht mehr wissen, was in dem von ihm gekauften Futtermittel tatsächlich drin ist.
Für die futtermanufaktur gilt: Auch zukünftig bleiben wir wie bisher bei einer offenen Deklaration. Alle Rohstoffe, die Sie auswählen, sind in dem von Ihnen bestellten Futter auch drin. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Das versprechen wir Ihnen und Ihrem Pferd!
|
|